Integration

Was kostet die Nutzung der Deutsche Post International API?

Gar nichts! Die Nutzung der API ist für all unsere Kunden kostenlos.

Gibt es Umsatz- oder Mengenanforderungen für die Nutzung der Deutsche Post International API?

Nein, überhaupt nicht. Um die API nutzen zu können, müssen Sie lediglich registriert sein und über einen gültigen Handelsvertrag verfügen.

Wie ist die Reaktionszeit unserer API und wie lange muss ich warten, bis meine Labelanfrage beantwortet wird?

Einzelne Anfragen sollten in Millisekunden beantwortet werden. Falls Sie parallele oder Batch-Anfragen in großem Umfang senden, kann sich dies summieren, dennoch gibt es keine wirklichen Wartezeiten. Bei Verzögerungen wenden Sie sich bitte per E-Mail (api@deutschepost.de) an unsere Integrationsexperten, sie werden Ihnen bei der Problemlösung gerne behilflich sein.

Wie hoch ist die maximale Stückzahl pro Sendung für die Deutsche Post International API?

Die maximale Anzahl von Einzelartikeln pro Sendung über unsere API beträgt 2500.

Benötige ich eine Internet-Website, um die Deutsche Post International API nutzen zu können?

Nein, für die Nutzung der Webservices von Deutsche Post International sind von Ihrer Seite aus lediglich eine Verbindung zum Internet sowie Entwicklerressourcen zur Codierung erforderlich. Eine Internetpräsenz ist dafür nicht erforderlich.

Wo erhalte ich die Authentifizierungsberechtigung für die Deutsche Post International API?

Um diese zu erhalten, müssen Sie registrierter Benutzer sein. Bitte teilen Sie uns Ihre Kundenkontonummer per E-Mail (api@deutschepost.de) mit und wir senden Ihnen Ihre individuelle client_id und client_secret zu.

Wo kann ich mich beim Portal für Geschäftskunden anmelden?

Der Zugang zum Deutsche Post Customer Portal ist nur registrierten Kunden erlaubt.

Falls Sie noch nicht registriert oder Kunde der Deutsche Post International sind, wenden Sie sich bitte an Ihren lokalen Kunden-Support.

Ist es zulässig, eine eindeutige Kunden-ID an die Deutsche Post International API zu übermitteln, die dann als Antwort zurückgesandt wird?

Ja, Sie können dies tun, indem Sie eine „customer reference“ (Kundenreferenz) eingeben.

Produkte

Welche Services werden über das Deutsche Post International Customer Portal angeboten?

Von der Vorbereitung einzelner Sendungen über den Massen-/Batch-Upload von Daten bis hin zum Abrufen Ihrer Bestellungen aus Marktplätzen wie Amazon und eBay bietet Ihnen unser Portal eine einfache und zentrale Möglichkeit, alle Ihre Sendungen bis 2 kg zu verwalten. Dazu können Sie Labels erstellen sowie Ihre Sendungen verfolgen und auswerten.

Wo finde ich die Produktspezifikationen für Deutsche Post Business Mail, Packet, Packet Tracked und Packet Plus?

Dies Infos finden Sie in unserer Service- und Handlingbroschüre unter: https://www.deutschepost.com/en/business-customers/tac.html

Muss ich bei der Verwendung der Deutsche Post International API Anforderungen für die Labelzertifizierung beachten?

Nein, es ist keine Labelzertifizierung notwendig.  Von der API generierte Labels erfüllen alle Anforderungen, einschließlich einer ausreichend hohen Auflösung, um eine gute Druckqualität sowie die korrekte Größe und Ausrichtung zu gewährleisten.

Muss ich ein Zollformular ausfüllen?

Ja, wenn Sie Waren, Geschenke oder Handelsmuster in ein Land außerhalb der EU versenden. Je nach Wert der gesendeten Artikel gibt es zwei Arten von Formularen. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie das richtige verwenden. CN22 gilt für Artikel mit einem Wert von bis zu 300 SZR. Bei Artikeln mit einem Wert über 300 SZR müssen Sie der Sendung zusätzlich eine vollständige Zollanmeldung CN 23 beilegen. CN23 wird über die API und das Portal nicht bereitgestellt.

Verfügen Ihre Labels bereits über das benötigte Zollanmeldungsformular?

Ja! Für alle Sendungen mit Waren, die an einen Bestimmungsort außerhalb der EU versendet werden, sind Zollinformationen erforderlich. Diese Zolldaten werden auf dem Formular CN22 ausgewiesen, das standardmäßiger Bestandteil des harmonisierten Labels ist.  Wenn Sie eine CN23-Zollanmeldung vorlegen müssen, können Sie das Formular ausfüllen und der Sendung beilegen. Sie finden Sie Vorlage hier.

Ich habe gehört, dass einige Länder elektronische Zolldaten und einen S10-Barcode verlangen. Erfüllt die API diese Anforderungen?

Ja! Alle Packet-Label sind mit einem eindeutigen S10-Barcode ausgestattet und der Inhalt des Zollformulars wird über die Postbetreiber der Zielländer elektronisch an die Zollbehörden weitergeleitet.

Kann ich über die API individuelle Inhalte wie Logo, Klartext oder Barcode auf mein Deutsche Post International-Label drucken?

Diese Funktion wird in einer späteren Version unserer API verfügbar sein.

Was ist der Unterschied zwischen Sendungs- und AWB-Label? Müssen beide für jede Bestellung ausgedruckt werden?

Bei Brief- und Packet-Produkten werden einzelne Sendungen zu Gebinden gebündelt. Ein Gebinde enthält also mehrere Sendungen eines Produkts, in der Regel werden alle Sendungen an einem bestimmten Tag versandt (bis maximal 2500). Für jedes Gebinde wird ein Luftfrachtbrief (AWB) als Transportdokument benötigt. Es enthält Informationen wie Kundennummer (EKP), Produkt, Gesamtgewicht und Anzahl der Sendungen.

Ein Sendungslabel benötigen Sie zur Kennzeichnung eines einzelnen Briefes oder Packets. Es handelt sich um ein produktspezifisches druckfähiges Dokument, das die Empfängeradresse sowie gedruckte Freimachungsvermerke und ggf. ein Formular für die Zollinhaltserklärung enthält.

Und ja, beides muss ausgedruckt werden. Selbst wenn Sie nur einen einzelnen Artikel versenden würden, benötigen Sie zusätzlich zum Sendungslabel noch eine AWB.

Sendungsverfolgung

Wo kann ich meine Deutsche Post International-Sendung nachverfolgen?

Als Kunde der Deutsche Post International haben Sie Zugang zu unserem Customer Portal, das Ihnen unter anderem ermöglicht, Ihre Sendungen über die Sendungsverfolgungsnummer im Auge zu behalten. Bitte beachten Sie, dass verschiedene Produkte ein unterschiedliches Niveau an Tracking-Details enthalten. Für detaillierte Updates zum Tracking-Status besuchen Sie bitte unser Tracking-Portal.

Werden Tracking-Daten per Push an den Kunden weitergeleitet?

Nicht per Push, sondern per Pullback. Das Kundensystem muss neue Tracking-Informationen für auf dem Transport befindliche Sendungen anfordern.

Wird mit der API auch das Portal aktualisiert, um die Ereignisse auf einem Frontscreen anzuzeigen?

Ja!

Wie oft sind neue Tracking-Ereignisse verfügbar?

Tracking-Ereignisse werden stündlich aktualisiert.

Glossar

Welche relevanten Begriffe gibt es bei der Integration und welche Bedeutung haben diese?
  • 3PV/3PS: Drittanbieter oder Drittanbieterlösungen.
  • Abfertigung: Bezieht sich auf die Zollabwicklung. Hier wird ein Dritter für die Zollabfertigung eingehender und/oder ausgehender Sendungen eingesetzt.
  • Abholung: Ein Vorgang, bei dem Consignments von einem Händler für das Netzwerk der Deutsche Post International abgeholt werden.
  • Abschlussverzeichnis: Das Verzeichnis listet die mit einem Transportmittel oder einer Transporteinheit beförderten Güter auf. Das Dokument enthält die kaufmännischen Einzelheiten zur Ware, darunter Transportdokumentnummern/Absender und Empfänger/Markierungen und Nummern/Anzahl und Art der Packstücke/Beschreibungen und Mengen der Waren. Es kann anstelle des Frachtscheins verwendet werden.
  • Ad Valorem: Ein Begriff aus dem Lateinischen, der so viel wie „nach Wert“ bedeutet. Bezieht sich häufig auf die Zollabwicklung, bei der ein Dritter für die Abfertigung ein- oder ausgehender Sendungen eingesetzt wird.
  • Annahme: Prozess im Mail-Terminal, mit dem bestätigt wird, dass ein bestimmtes Packstück vom Spediteur empfangen wurde und dann verarbeitet wird.
  • Annahmeschluss: Der späteste Zeitpunkt, zu dem die Deutsche Post eine Bearbeitung am gleichen Tag garantiert.
  • API: Application Programming Interface – Eine serverseitige Web-API ist eine programmgesteuerte Schnittstelle, die aus einem oder mehreren öffentlich zugänglichen Endpunkten für ein definiertes Anforderungs-/Antwort-Nachrichtensystem besteht, das normalerweise über JSON oder XML abgewickelt und über das Web bereitgestellt wird – am häufigsten mithilfe eines HTTP-basierten Webservers.
  • API Gateway: Per API Gateway können Unternehmen APIs verwalten, bereitstellen und sichern. Es bietet alle erforderlichen Infrastrukturdienste für die Verwaltung, Bereitstellung und Sicherheit von APIs.
  • Artikel: Jeder kommissionierte und verpackte Bestandteil einer Bestellung.
  • Ausgangslogistik: Bezieht sich auf logistische Prozesse für Waren, die von einem Unternehmen versandt werden.
  • Beabsichtigte Retouren: Sendungen, die der Empfänger erhalten hat und an den Absender zurücksenden möchte.
  • Behälter: Mit solchen Hilfsmitteln, darunter Paletten, Container, Postsäcke etc., werden Sendungen transportiert.
  • Bestellposition: Position/en, die zu einer Bestellung gehört/en.
  • CMR: „Convention relative au contract de transport international de merchandises par route“. Dieses internationale Übereinkommen regelt Haftung und Zuständigkeiten im internationalen Güterkraftverkehr. Es wird im grenzüberschreitenden Straßenverkehr verwendet und fällt unter die Bestimmungen des CMR-Übereinkommen, das die meisten europäischen Länder ratifiziert haben.
  • Codierung: Prozess in den Mail-Terminals der Deutsche Post International, der aus dem Wiegen einzelner Pakete, Erfassung von Adressinformationen und Postleitzahlprüfung/-korrektur besteht.
  • Consignment: Ein oder mehrere Sendungen, die ein Spediteur zu einem bestimmten Zeitpunkt zum Versand angenommen hat.
  • DC: Abkürzung für die Lieferbestätigung (delivery confirmation)
  • DCM: Data Capture Method oder Datenerfassungsmethode - bezeichnet den Prozess, mit dem die Adressinformationen des Kunden während der Verarbeitung erfasst werden.
  • Drehkreuz (Hub): Eine Anlage, in der Sendungen sortiert und an andere Hubs oder Depotstandorte verteilt werden. Im Postdienst sind Hubs häufig Paketzentren. Sie können zuweilen mit dem Depot für den nächstgelegenen Zustellbezirk unter einem Dach untergebracht sein.
  • EAN: Europäischer Artikelcode.
  • eFile: Elektronische Datei, die verwendet wird, um Kunden per FTP-/sftp-Dateiübertragung anstelle von RESTful-Webdiensten per elektronischem Datenaustausch zu integrieren.
  • Eingangslogistik: Dieser Begriff bezeichnet den Transport, die Lagerung und Lieferung der bei einem Unternehmen eingehenden Waren.
  • Einlieferung: Der Vorgang, bei dem der Kunde die Consignments an einer Stelle direkt in das Netz der Deutsche Post International einspeist.
  • Einspeisepunkt: Ort, an dem Sendungen vom Kunden in das Logistiknetzwerk ODER nach der Mail-Terminal-Bearbeitung oder dem Linientransport an den Zustellpartner übergeben werden.
  • Empfänger: Die letzte Person, an die die Sendung adressiert ist. Kann eine natürliche oder juristische Person sein.
  • Empfänger: Person, die die Lieferung eines Pakets bezahlt. Das ist in der Regel der Käufer von Waren und Dienstleistungen. Der Begriff Empfänger ist mit Adressat identisch.
  • Extraterritoriale Auswechslungsstelle (ETOE): Eine Einrichtung, die einem Postbetreiber außerhalb seines Staatsgebiets im Hoheitsgebiet eines anderen Landes gehört. Es gibt ETOEs in Großbritannien und Dänemark bzw. der Schweiz, die von Deutsche Post International bzw. Quickmail betrieben werden.
  • FLC oder Fully Landed Costs: Finale Ausgaben einschließlich Versandkosten, lokaler Steuern und Abgaben, die der Empfänger zu zahlen hat, um eine Importsendung zu erhalten.
  • Freimachungsvermerk: Gilt nur für postalische Produkte (Brief oder Paket) und muss die Anforderungen des Weltpostvereins (WPV) erfüllen (bestellte Servicezahlung des Postbetreibers für die Rücksendung). Teil eines Labels wie erforderlich und vom Zustellpartner spezifiziert. Enthält in der Regel keine Identifikation der Sendung.
  • FTP oder sFTP: File Transfer Protocol - webbasierte Site zum Speichern von Datendateien und Grundlage für die EDI/eFILE-Integrationsoption. Ähnlich wie bei SFTP, wobei das „s“ für „Secured“ steht, also für ein verschlüsseltes Dateiübertragungsprotokoll.
  • Gefahrgüter: Güter/Pakete mit aktiviertem Attribut „Gefahrgut“. Als Gefahrgüter gelten Feststoffe, Flüssigkeiten oder Gase, die Menschen, andere lebende Organismen, Sachwerte oder die Umwelt schädigen können.
  • Gurtmaß: Summe von Abmessungen (min. und max. Länge, Breite und Höhe) einer Sendung, die als Deutsche Post International-Produkt versendet werden kann.
  • Handelsrechnung: Dieses für jedes Paket erforderliche Dokument kann auch von den Zollbehörden verwendet werden. Es sollte alle gesetzlich vorgeschriebenen Angaben für eine erfolgreiche Zollabfertigung enthalten, z. B. Stückzahl, Warenwert, Gesamteinkaufswert der Bestellung, genaue Warenbezeichnung, Name und Anschrift von Absender bzw. Empfänger, Rechnungsnummer und -datum, USt-IdNr. des Versenders.
  • Händler: Im Großhandel tätige Person oder Firma, die insbesondere Waren an eine bestimmte Branche liefert und Brief- und/oder Paketsendungen versendet.
  • HS-Code: Harmonisierter Code - Das Harmonisierte System zur Bezeichnung und Codierung von Waren (HS) ist ein Klassifizierungssystem für Güter, die über den Zoll in ein Einfuhrland gelangen. Wird verwendet, um zwischen Ländern gehandelte Waren zu klassifizieren. Internationaler 6-stelliger, 8-stelliger oder gar 10-stelliger Produktklassifizierungscode zur Regulierung von Import- und Exportverfahren, der zur Berechnung von Steuern und Abgaben erforderlich ist.
  • Identcode: Code aus Zahlen, der jede einzelne Sendung eindeutig und individuell kennzeichnet.
  • Importeur (IOR): Importer of Record (Importeur) ist ein im Zollrecht verwendeter Begriff, der sich auf einen Importeur (Organisation und/oder Einzelperson) bezieht, der sicherstellen muss, dass ein beabsichtigter Import legaler Waren in Übereinstimmung mit den lokalen Gesetzen vorgenommen wird. Der Importeur ist auch für die Einreichung aller gesetzlich vorgeschriebenen Dokumente verantwortlich.
  • Internationales Postzentrum: Mail-Terminal, das grenzüberschreitende Postprodukte bearbeitet.
  • JSON: JSON (JavaScript Object Notation) ist ein kompaktes Datenaustauschformat. Es ist für den Menschen leicht zu lesen und zu schreiben. Es ist für Maschinen einfach zu analysieren und zu generieren. Es basiert auf einem Subset der Programmiersprache JavaScript. Es wird häufig als Web API-Datenformat verwendet.
  • Kennzeichnung: Verfahren zum Anbringen einer eindeutigen Produktkennung (z. B. einer SKU) mit ihrem Barcode auf dem Produkt.
  • Label: Ein Label beschreibt im Allgemeinen die Informationen auf einem Versandadressaufkleber (Mindestanforderung: Adresse von Absender und Empfänger). Es muss „für die bearbeitenden Parteien gut lesbar und verständlich“ sein und an der/den Sendung(en) angebracht sein.
  • Landed Cost: Die Kosten der eingeführten Waren am Hafen oder Eingangsort eines Landes, einschließlich der Fracht-, Versicherungs-, Hafen- und Dockgebühren. Auslagen, die anfallen, nachdem die Waren den Importpunkt verlassen haben, sind nicht enthalten.
  • LIBA: Lithiumbatterie im Zusammenhang mit der Einstufung als Gefahrgutkomponenten.
  • Linienverkehr: Eine direkte Verkehrsverbindung zwischen zwei Punkten.
  • Luftfrachtbrief: Transportdokument für Luftfracht, das dem Geschäftskunden von einem Frachtführer oder Spediteur ausgestellt wird.
  • Manifest/Ladeliste: Ein Dokument mit Sendungsdaten, das zwischen Geschäftspartnern ausgetauscht wird. Dazu gehören beispielsweise vom Kunden gesendete eFiles oder Dokumente, die wir Geschäftspartnern wie den Zustellpartnern, Zollagenten/-agenturen oder Fluggesellschaften zur Verfügung stellen.
  • Nicht zustellbare Sendungen: Sendungen, die nicht an den Empfänger geliefert werden können.
  • OAuth: OAuth (Open Authorization) ist ein offener Standard für die tokenbasierte Authentifizierung und Autorisierung im Internet.
  • OMS: Order Management System - IT-System zur Verwaltung und Steuerung von Kundenaufträgen.
  • Packstück: Eindeutig identifizierte Bestandteile einer Sendung, die separat verpackt und bearbeitet werden. Sie repräsentieren die unterste Bearbeitungsstufe.
  • PLZ: Ein aus Zahlen und/oder Buchstaben bestehender Code, der den Ort der Lieferung oder einen speziellen Ortsteil definieren.
  • POD: Proof of Delivery oder Zustellnachweis, der auf verschiedene Weise erfolgen kann, z. B. durch die Unterschrift des Empfängers.
  • PPO: Public Postal Operator - öffentlicher Postbetreiber.
  • Remuneration for the Exchange of International Mails (REIMS): Vereinbarung zwischen 21 europäischen Postanbietern überintern verhandelte kostendeckende Endvergütungen. Die aktuelle Version ist die Version 5 und wird durch den IPC geregelt.
  • REST (RESTful): Representational State Transfer (REST) oder RESTful Web Services stellen Interoperabilität zwischen Computersystemen im Internet bereit. REST-konforme Webdienste ermöglichen anfordernden Systemen den Zugriff auf und die Manipulation von Textdarstellungen von Webressourcen unter Verwendung eines einheitlichen und vordefinierten Satzes von Operationen ohne Status.
  • Retoure: Eine Sendung, die aus mehreren Gründen (z. B. Empfänger nicht bestimmbar) an den Absender zurückgeschickt wird.
  • Sanktionierte Partei: Jede Person, die in den geltenden Bestimmungen zu Sanktionierten Parteien als natürliche oder juristische Person identifiziert wird, mit der der Abschluss eines Vertrags über die Lieferung von Waren oder Dienstleistungen rechtswidrig wäre.
  • Sendung: Eine benutzerdefinierte Einheit (eine oder mehrere) mit Waren, die von einem Ort zum anderen transportiert wird. Eine Sendung wird zurSendung, sobald sie den Standort des Absenders verlässt. Eine Sendung ist abgeschlossen, wenn sie am Bestimmungsort des Empfängers eintrifft.
  • SLA: Service Level Agreement
  • Swagger Specification (oder einfach nur Swagger): Ein leistungsstarkes Definitionsformat zur Beschreibung von RESTful APIs. Mit ihm wird eine RESTful-Schnittstelle für die einfache Entwicklung und Nutzung einer API erstellt. Dabei werden alle damit verbundenen Ressourcen und Operationen effektiv abgebildet. Es ist leicht zu erlernen, sprachunabhängig und sowohl von Menschen als auch von Maschinen lesbar.
  • TMS: Transport Management System - ein IT-System für die Verwaltung, Organisation und das Gesamtmanagement logistischer Transporte.
  • Tracking-Ereignis: Ein Tracking-Ereignis repräsentiert ein Ereignis oder einen Zustand für eine Sendung entlang der Lieferkette. Es wird definiert durch Kriterien wie Datum/Uhrzeit, Ort, Objekt, Aktivitätstyp (= Status). Für mögliche Aktivitätstypen siehe das Thema „Shipment Item Status“.
  • VAS - Value Added Service (Mehrwertdienst): Eine Leistung, die auf eine Bestellung oder eine Sendung angewendet und dem Kunden ggf. zusätzlich in Rechnung gestellt wird.
  • Vergütungsschutz:  Separates Verfahren zum Nachweis der Erfolgsquote des Abrechnungsprozesses und zur Vermeidung von Gehaltsausfällen.
  • Versandprofil: Weitergabe und Verteilung spezifischer Versanddetails in Bezug auf Produkte, Gewichte, Bestimmungsorte, Abholfrequenzen usw.
  • Versender: Person, die die Pakete versendet. Kann ein Verkäufer/Händler sein, der möglicherweise gleichzeitig auf einer Online-Plattform tätig ist oder auch nicht.
  • Webshop: Eine Website, die ihren Käufern online Waren und Dienstleistungen anbietet.
  • White Label: Ein Sendungslabel, das Empfänger- und manchmal Zollanmeldungsinformationen inkl. Barcode mit Packet-Kennung (z. B. CCN = Customer Confirmation Number) enthält. Das Sendungslabel wird vom Kunden angebracht. Der White Label-Inhalt kann vom CCN bis hin zu komplexeren Informationen variieren. Es wird im Laufe des Prozesses immer durch das Zustellpartner-Label ersetzt.
  • WPV: Weltpostverein - Sonderorganisation der Vereinten Nationen für den Postsektor.
  • XML: XML oder Extensible Markup Language ist eine Auszeichnungssprache, die eine Reihe von Regeln für die Codierung von Dokumenten in einem Format definiert, das sowohl für Menschen als auch Maschinen lesbar ist. Wird häufig als Web-Service-Datenformat verwendet.
  • Zielland: Das Land, in dem sich der Empfänger befindet.
  • Zollagent: Eine Firma, die Importeure/Exporteure im Umgang mit dem Zoll vertritt. Der Zollagent ist normalerweise für die Beschaffung und Einreichung aller Dokumente für die Zollabfertigung der Waren, die Organisation des Inlandstransports sowie die Zahlung aller Gebühren im Zusammenhang mit diesen Funktionen verantwortlich.
  • Zollanmeldung: Jede Erklärung oder Handlung in irgendeiner vom Zoll vorgeschriebenen oder akzeptierten Form, die von dieser Institution verlangte Informationen oder Angaben enthält.
  • Zolltarif-Kennziffer: (siehe auch HS-Code) - Zollcode des Bestimmungslandes, wo Zoll- und Steuersätze angewendet werden. Hat je nach Land zwischen 8 und 11 Stellen, wobei die ersten sechs immer den HS-Code darstellen.
  • Zugriffstoken: Ein Zugriffstoken enthält die Sicherheitsberechtigungen für eine Login-Session und identifiziert Benutzer und ihre Berechtigungen, Benutzergruppen und in einigen Fällen bestimmte Anwendungen.
  • Zusammenfassende Handelsrechnung: In einigen Fällen (z. B. für die Handelsroute DE-CN) wird der Händler aufgefordert, der ersten Palette der Sendung auch eine solche Rechnung in einer Dokumenttasche beizufügen. Im Allgemeinen wird dieses Dokument für die Ausfuhranmeldung benötigt. Die zusammenfassende Handelsrechnung muss Folgendes enthalten: Gesamtanzahl und Gesamteinkaufswert jedes verkauften Artikels, Gesamteinkaufswert als Summe des Einkaufswertes aller Pakete

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